5 Produkte, die Tina nicht mehr isst

Hallo meine lieben Gesudies 🙂

In diesem Artikel zeige ich euch, welche Produkte/Nahrungsmittel ich seit dem Sommer 2014 aus meinem Speiseplan entfernt habe. Zu den einzelnen Produkten erkläre ich auch genau warum ich sie nicht mehr essen möchte. Gleich am Anfang möchte ich betonen, dass meine Aussagen hier aus meinen eigenen Erfahrungen und aus Gelesenem aus dem Buch " Unsere Nahrung Unser Schicksal " entspringen. Damit möchte ich euch sagen, dass ihr auch eure eigenen Erfahrungen machen solltet. Lasst am Besten mal bestimmte Produkte weg (z.B. 2 Wochen fabrikzucker- und auszugsmehlfrei) oder mehr, wenn ihr es wollt. Und dann seht ihr selbst, ob die Produkte euch nicht gut tun, wenn ihr diese mal wieder esst.
Fabrikzucker

Mein einprägsamstes Erlebnis mit Fabrikzucker war (und als ich verstand wie giftig er für meinen Körper ist) als ich nach einer 4-Wochen-Zucker-Pause mir einen amerikanischen Cheesecake "gönnen" wollte. Natürlich dafür, dass ich so lang schon die Rohkostumstellung gemeistert habe. 🙂 Der Cheesecake bestand aus einer gefährlichen Kombination aus Auszugsmehl, Tierprodukten (Frischkäse), Zusatzstoffen und reichlich Zucker. Nachdem ich ihn gegessen hatte, überkam mich eine gewaltige Schweisattacke. Ich fühlte mich im Magen sehr unwohl bis übel und bekam unheimlich starke
Kopfschmerzen. Mein Körper reagierte sofort auf den "kontaminierten Eindringling" 🙂 Bis jetzt konnte ich beobachten, dass ich immer Kopfschmerzen bekomme und schlechte Haut, wenn ich Lebensmittel mit FabrikZucker gegessen habe. Im Körper wirkt der Industriezucker verdauungshemmend und stoffwechselstörend, weil er das wichtige Vitamin B1 entzieht, das wir für unseren Stoffwechsel brauchen. Außerdem kann er Nahrungsmittelunverträglichkeiten hervorrufen und ist nicht selten Auslöser für viele ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten. Der Vitalstofffresser zeigt sich in verschieden Facetten. So sind jegliche Fabrikzuckerarten im Supermarkt schädlich wie z.B. Rohrzucker, Rohrohrzucker, Traubenzucker, Kandis, Puderzucker, Milchzucker, Malzzucker, weißer Kristallzucker, brauner Zucker, Zuckersiruparten, Melasse, Dicksäfte, Xylit, Stevia Süßstoff und und und. Mein Tipp ist die Süße aus den Früchten oder ab und zu aus Trockenfrüchten zu nutzen und auf Fabrikzucker gänzlich zu verzichten. Damit tust du deinem Körper etwas richtig Gutes! Falls du Honig isst, dann kannst du ihn auch mal benutzen. Aber nicht zu viel, denn er greift die Zähne genauso stark an wie der Fabrikzucker.
Auszugsmehl

Das Auszugsmehl wurde in der Zeit der Industriealisierung "erfunden", weil dieses Mehl durch den Vitalstoffentzug unendlich lang haltbar gemacht wurde. Es schien damals als revolutionärer Fortschritt Mehl haltbar zu machen, da das Vollkornmehl eigentlich durch den ölhaltigen Keim ranzig wird. Bei der Herstellung werden die Schale und der Getreidekeim (Keimling) entfernt und es bleibt nur noch der Mehlkern, der hauptsächlich aus Stärke und Eiweispartikeln (Kleber) besteht. Der gesundheitsbezogene Nachteil besteht darin, dass die Vitalstoffe des ganzen Korns verloren gehen. Also gehen sie auch für uns verloren, wenn wir Auszugsmehl essen. Vor allem das für die Verdauung wichtige Vitamin B1 fehlt im Auszugsmehl. Bei Weizen heißt es Weißmehl. Und das Auszugsmehl von Roggen heißt Graumehl. Wenn du auf Brot, Nudeln und Kuchen nicht verzichten möchtest, dann solltest du darauf achten, dass diese Nahrungsmittel aus frisch gemahlenen Vollkornmehl und ohne Zucker hergestellt wurden. Denn Zucker und Auszugsmehl in Kombination sind der Krankheitskatalysator schlecht hin. Auszugsmehl liefert dem Körper keinerlei Energie oder Vitalstoffe und Zucker wiederrum entzieht dir deine Vitalstoffreserven.
Mein Tipp: Kaufe Getreide im ganzen Korn im Bioladen und schrote/mixe es selbst Zuhause um dann daraus ein Brot oder Kuchen zu backen, wenn du diese Nahrungsmittel in deinem Speiseplan behalten möchtest. Manche Bioläden haben eine Getreidemühle und können das Getreide für dich frisch mahlen.

Ich stelle mein Müsli und mein Bro(h)t mit gekeimten Samen und Getreide her. Das schmeckt sehr gut und ist eine sehr vitalstoffreiche Mahlzeit. Außerdem sind im gekeimten Getreide kaum mehr Kleber und Stärke (also kaum mehr Gluten) enthalten, da der keimende Sprössling sich davon ernährt, um zu wachsen.
Zusatzstoffe

Ich kaufe kaum mehr (nur noch ausnahmsweise, wenn ich keine andere Möglichkeit habe) Fertigprodukte aus dem Laden, denn in fast jedem Produkt sind die Zusatzstoffe in Hieroglyphen versteckt, die nur ein Chemiker versteht. Oft ist auch Fabrikzucker drin aber natürlich nett umschrieben, damit wir ihn nicht gleich erkennen. Also Nahrungsmittel mit Emulgatoren, Geschmacksverstärkern, Weichmachern etc. sind für mich gestrichen und das mit gutem Gewissen meinem Körper zuliebe. Es ist gar nicht schwer sich Aufstriche, Pestos, Dressings, Cremes, Schokolade und und und selbst herzustellen. Probier's mal! 🙂
Fabrikfette

Die Fabrikfette hatte ich im Video vergessen 🙂 Aber nun kommt hier ein ausführlicher Bericht. Auf der Internetseite https://veggie.utopiax.org/bruker4.html wird es grundlegend sehr gut erklärt: "Damit sind Fette gemeint, die durch Raffinationsprozesse gewonnen werden, z.B. Öle, die nicht mehr kalt gepreßt sind, sondern durch chemische Extraktion (Auszug von Stoffen) hergestellt wurden. Um aus Ölen streichfähige Fette, Margarinen, herzustellen, sind Hydrierungsprozesse notwendig, bei denen die fettlöslichen Vitamine zerstört und die ungesättigten Fettsäuren gesättigt werden, also ihre Eigenschaft als biologische Wirkstoffe verlieren."

Ich habe schon vor meiner Umstellung darauf geachtet native (kaltgepresste) Öle zu kaufen. Diese sind etwas teurer aber dafür sind sie mechanisch gepresst und alle guten Fette, Vitamine und Mineralstoffe sind noch vorhanden. Magarine, Bratfette und andere (nicht kaltgepresste) Öle sind fabrikatorisch hergestellt. Sie durchlaufen verschiedene Verarbeitungsprozesse in denen das einst natürliche Fett u.a. der Ultrahocherhitzung, Vitalstoffentzug und Chemiekeulen ausgesetzt ist und für den Körper unbrauchbar gemacht werden. Außerdem habe ich gelesen, dass in manchen Magarinen suchterzeugende Stoffe verarbeitet wurden! Die Nahrungsmittelindustrie versucht uns immerwieder ihre Schadstoffe schmackhaft zu machen mit besonders "streichzarten" Magarinen und Butter (Achtung die irische Butter fällt auch darunter!), "Anti-Spritz" Bratfett und so weiter. Also aufpassen was ihr im Supermarkt kauft. Als gute Alternative könnt ihr zum Beispiel Avocado aufs Brot schmieren. Mit Salz und Pfeffer schmeckt das echt klasse 🙂 Und kaltgepresstes Sonnenblumenöl und Olivenöl und wirklich kaltgepresstes Kokosöl lassen sich wunderbar in der Küche verwenden.
Tierprodukte

Ich schreibe hier nicht aus einem ethischen Aspekt sondern betrachte in diesem Artikel rein die gesundheitliche Seite des Verzehrs von Tierprodukten. In meinem letzten Seminar zum Gesundheitsberater (März 2015) habe ich gelernt, dass tierisches Eiweiß (Proteine) artfremdes Eiweiß ist. Das heißt, dass unsere Enzyme, die das, was wir essen, umwandeln wollen, nicht an die Eiweiße andocken können und sie somit auch nicht transportieren können. Deswegen liegt uns das Fleisch manchmal so schwer im Magen und dann stinkt es fürchterlich, wenn es wieder raus kommt.
Nicht nur auf Grund des Wissens um die schlechte Verdaubarkeit von Tierprodukten lasse ich sie weg, sondern auch wegen meinem Unwohlsein dabei, wenn ich diese esse. Nach Käse und Fleisch wird mir besonders schnell übel und ich bekomme Blähungen. Aus den Signalen heraus, die mein Körper mir gibt, habe ich beschlossen Tierprodukte weg zu lassen.

Übrigens hält die Pflanzenwelt für uns einen viel höheren Vorrat an Proteinen bereit als was in Tierprodukten steckt. Zum Beispiel in der wertvollen Schale von Getreide und in Samen und Nüssen stecken viele Proteine.
Jetzt wird sich der ein oder andere fragen was ich denn auf Familienfeiern oder unterwegs mache. Ob ich meine Ernährungsprämissen denn immer "durchziehen" kann. Natürlich geht es nicht immer. Besonders auf Festen oder bei Freunden und Verwandten Zuhause gibt es meist nicht das Essen, das ich mir zubereiten würde. Auch unterwegs auf langen Fahrten oder im Urlaub ist es nicht immer machbar. Und ich bin nicht unbedingt der Typ, der seinen ganzen Rohkosthaushalt mit sich herum schleppt. Aber wie ich schon oft geschrieben habe, kommt es darauf an, dass ich mich grundlegend und größtenteils vital ernähre. Wenn da mal eine Ausnahme (wirklich Ausnahme!) dabei ist, dann sollte man das nicht so eng sehen. Fanatismus ist nicht ok. Also immer locker bleiben 🙂
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